Berichte 1. Mannschaft

28.03.2016

Jubel in der Nachspielzeit

Ein wahres Wechselbad der Gefühle durchlebte die 1. Mannschaft am Ostermontag (28.3.) in einem Nachholspiel beim FC Schapen. Letztlich holte der VfL Weiße Elf mit einem 3:3-Unentschieden einen verdienten Punkt beim Tabellenfünften, der unterm Strich aber dennoch äußerst glücklich errungen wurde.

Die erste Halbzeit auf dem schwer bespielbaren und vom Regen durchtränkten Boden verlief weitestgehend ausgeglichen und eher unspektakulär, wobei die Nordhorner etwas mehr Zug zum Tor hatten. Dennis Brode (12., 45.) und Hendrik Deelen (17.) ließen ihre Möglichkeiten aber ungenutzt. Die Platzherren tauchten lange nicht, dann aber direkt zweimal innerhalb von einer Minute vor dem Tor von Rene Löffler auf. Michael Brüning (33.) und Denis Kröger (34.) vergaben aber ebenso.

Nach dem Seitenwechsel nahm die Partie Fahrt auf. Der VfL Weiße Elf drückte aufs Tempo und hatte keine 120 Sekunden nach Wiederanpfiff durch Dennis Brode eine weitere gute Chance, keine Zeigerumdrehung später ließ Hendrik Deelen zudem eine Möglichkeit liegen. In der 50. Minute klingelte es dann endlich im Schapener Kasten. Hendrik Deelen vollendete aus 14 Metern, nachdem Marco Löffler ihn nach einem feinen Konter auf die Reise geschickt hatte.

Der FC glich allerdings nur drei Minuten später aus. Christoph Brüggemann stand nach einer Ecke goldrichtig und nickte das Spielgerät zum 1:1 in die Maschen. Mit viel Wut im Bauch drückte der VfL Weiße Elf auf eine schnelle Antwort. Marco Löffler aus kürzester Distanz (57.) und abermals Dennis Brode (59.) vergaben aber weitere Hochkaräter.

Und so kam, was kommen musste. Die Gastgeber knipsten in Person von Malte Feld zweimal nach ruhenden Bällen (65., 77.). „Da haben wir nicht gut ausgesehen“, ärgerte sich Trainer Thomas kleine Lögte, dessen Team in der Schlussphase aber noch zwei dicke Ausrufezeichen setzte. In der 90. Minute verkürzte Dennis Brode mit einem platzierten Schuss zunächst auf 2:3, ehe Florian Havenga in der Nachspielzeit einen Strafstoß zum Endstand verwandelte.

„Das war ein wahrer Kraftakt“, lobte Thomas kleine Lögte. „Dennoch ärgern uns die vergebenen Möglichkeiten. An unserer Chancenverwertung müssen wir weiter arbeiten. So viel Glück wie heute in den Schlussminuten hat man nur selten." Der VfL Weiße Elf bleibt damit im Kalenderjahr 2016 weiterhin ungeschlagen. Die nächste Aufgabe heißt SV Meppen II. Das Duell mit der U23 des Regionalligisten wird am Sonntag (3.4.) um 15 Uhr in der Hänsch-Arena angepfiffen.

VfL Weiße Elf: R. Löffler - M. Veldmann, Thielke (85. Pinheiro), Eilers, Hennekes - T. Veldmann, Kurpali - Deelen, M. Löffler (62. Havenga), Dönmez (55. Özdemir) - Brode
Tore: 0:1 Deelen (50.), 1:1 Brüggemann (53.), 2:1, 3:1 Feld (65., 76.), 3:2 Brode (90.), 3:3 Havenga (90.+4/Foulelfmeter)

Hendrik Hohenberger



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