Berichte 3. Mannschaft

28.05.2013

Wilde Achterbahnfahrt

Am Sonntag (26.5.) trat die3. Mannschaft im Heimspiel gegen den SV Klausheide an und trennte sich mit 6:6 vom Gegner. Die Vorzeichen vor diesem Spiel standen eigentlich nicht besonders gut, war die Dritte doch bereits vor diesem Spieltag abgestiegen und Klausheide gerettet.

Dennoch entwickelte sich für die anwesenden Zuschauer ein unterhaltsames Spiel mit einer dramatischen Schlussphase. Gleich zu Spielbeginn merkte man, dass beide Mannschaften keinesfalls nur auf dem Platz standen, um nur zu kicken, sondern richtig Gas gaben. Nach einigen ungenauen Abschlüssen zu Beginn ermöglichte ein Abspielfehler dem Gast aus Klausheide in der 14. Minute die 1:0 Führung. Diese hielt aber nicht lange, denn bis zur 33. Minute erlangte David Kalischewski Heldenruhm, indem er einen lupenreinen Hattrick erzielte (19., 30., 33. Minute). Es gab sogar noch Chancen für eine höhere Führung, diese wurden aber allesamt teilweise auch leichtfertig vertan.

In der Halbzeitpause war die weitere Vorgehensweise klar, die Mannschaft wollte weiter nach vorne spielen und weitere Tore erzielen. Dies gelang wiederum nach vergebenen Chancen David Kalischewski, als er eine Zuckerflanke des fleißigen Marcel Böhm per Kopf über den Torwart ins lange Eck beförderte. In Zeiten von Doping kam ein leichter  Verdacht auf, wenn man den perfekten Abschluss betrachtete. Aber nur zwei Minuten später erzielte Klausheide den 2:4-Anschlusstreffer (60.). Zehn Minuten später war es dann Stefan Havenga mit einem seiner Pässe in die Tiefe, der das 5:2 durch Mattis Bernsen ermöglichte, der den Ball „nur“ noch vollenden musste. Im Gefühl des sicheren Spielstands wurde die Dritte etwas deckungsfaul und brachte Klausheide durch eigene Fehler wieder heran, Treffer in der 74. und 80. Minute bedeuteten nur noch eine 5:4-Führung.

Doch wiederum eine Topaktion von Stefan Havenga brachte den Zwei-Tore-Vorsprung zurück, als er die gesamte Klausheider Abwehr doppelt narrte und den Ball überlegt ins rechte Eck setzte - 6:4. Doch der Fußballgott hatte an diesem Tag noch mehr vor, denn er wollte keinen verlieren sehen und so erzielte Klausheide noch durch zwei Standardsituationen (86., 90. Minute) den etwas glücklichen Ausgleich. Am Ende des Spiels merkte man dem VfL Weiße Elf an, dass er das Spiel schon gerne gewonnen hätte, aber die individuelle Cleverness es wieder einmal nicht zuließ. Dennoch war es ein sehr motivierter Auftritt der Mannschaft, die dasselbe am nächsten Sonntag um 11 Uhr im Heimspiel gegen die Zweitvertretung des ASC GW Wielen wiederholen möchte. Interessierte Zuschauer sollten sich also nicht noch so ein Spektakel entgehen lassen.

Ole Scholten



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