Berichte 3. Mannschaft

05.03.2012

Unglückliche Niederlage in Georgsdorf

Zum Start der Rückrunde musste die 3. Mannschaft am Sonntag (4.3.) bei der Erstvertretung des TSV Georgsdorf antreten, die sich in der Winterpause mit zwei namhaften Spieler aus dem Oberligakader des SV Eintracht Nordhorn und vom Türkischen Verein Nordhorn verstärkt hatte.

Mit insgesamt 14 Spielern machte sich der VfL Weiße Elf auf den Weg nach Georgsdorf, wobei zu anzumerken ist, dass Timo Hoffmann bereits 90 Minuten vormittags in der 2. Mannschaft aushelfen „durfte“. Ohne gute Vorbereitung und Testspiele startete man ins erste Rückrundenspiel.

Die Dritte begann die ersten Minuten recht offensiv sowie druckvoll und hätte durch David Kalischewski das Führungstor erzielen müssen, nachdem Daniel Hooke ihn über rechts etwas hart, aber eigentlich mustergültig bediente, der Ball aber leider neben statt im Tor landete. Es entwickelte sich ein sehr gut anzusehendes Spiel mit vielen Offensivaktionen beider Mannschaften. Es gab für beide Teams mehrfach die Chance auf den Führungstreffer. Die wohl beste Gelegenheit hatte der in der Offensive starke Daniel Hooke, leider wurde sein Schuss im letzten Moment auf der Linie geklärt.

Zwischenzeitlich wurde dem VfL Weiße Elf nach einem Handspiel im gegnerischen Strafraum ein Elfmeter verwehrt, der ebenfalls die Führung hätte bedeuten können, doch der Schiedsrichter „verlegte“ den Tatort außerhalb des Strafraums und vergab obendrein noch nicht einmal eine Gelbe Karte wie zuvor schon bei einem Foul von hinten in die Beine von Stürmer David Kalischewski. So blieb es noch beim Stand von 0:0, doch kurz vor der Halbzeit war mannach einem Alleingang eines Georgsdorfer Stürmers nicht in der Lage, nach einem abgewehrten Schuss von Torwart Torsten Kreikebaum den Ball aus der Gefahrenzone zu bringen und kassierten doch noch den 0:1-Pausenstand.Bitter, denn es hätte ebenso 3:3 oder auch eine knappe Führung für die Dritte sein können.

Nach der Halbzeit brauchten beide Mannschaften ein wenig um wieder in Schwung zu kommen, zuerst war es die Georgsdorfer, die zu zwei guten Schussmöglichkeiten kamen, diese aber nicht nutzten. Nach einem Eckball konnte der VfL Weiße Elf den Ball nicht entscheidend klären und eine Bogenlampe eines Georgsdorfers meldete unten rechts im Tor Besitzansprüche an - 0:2.

Nun musste man offensiver zu Werke gehen, hatte dafür noch etwa 30 Minuten Zeit. Mit der Einwechslung von Henning Wolf als zweiter echter Spitze kam wieder mehr Schwung in die Angriffsbemühungen und man merkte, dass das Spiel noch nicht verloren war. In der 77. Minute war es dann soweit: Ein langer, aus der Abwehr über die des Gegners gespielter Ball wurde von Henning Wolf erlaufen. Der Joker legte die Kugel am Torwart vorbei und hatte dann aus schwieriger halblinker Position Pech, dass der Ball am Pfosten landete.

Doch nicht die Abwehr des Gegners schnappte sich den Abpraller, sondern David Kalischewski schubste ihn über die Linie zum Anschlusstreffer. Das man zu diesem Zeitpunkt großen Druck auf die Defensive des Gegners machte, spiegelte sich auch darin wider, dass Georgsdorf einen Verteidiger auswechselte, der nach einer Gelben Karte im zweiten Abschnitt und einer wie bereits erwähnten nicht gegebenen Verwarnung aus dem ersten Durchgang eigentlich gar nicht mehr auf dem Platz hätte stehen dürfen. Zur Stärkung der Durchschlagskraft wechselte die Dritte nun den „Tanker“ Jan Wolf ein, welcher sich auch gleich ins Sturmzentrum begab. Leider verlor man in dieser Druckphase den besten Spieler des Tages: Hussein Chehoury, der nach einem Zusammenprall mit dem Georgsdorfer Torwart benommen am Boden liegen blieb und später auch ins Krankenhaus gebracht werden musste.

Nachdem der Spieler versorgt war, ging es in die letzten Minuten, in denen die große Ausgleichschance vom Schiedsrichter verwährt blieb. Ein Ball in die Spitze wurde vom Gegner zunächst geklärt, kam aber postwendend zurück in die Spitze und Henning Wolf machte sich auf den ungestörten Weg Richtung Torwart und des möglichen Ausgleichs.

Leider fühlte sich der Schiedsrichter in dieser Situation vom passiv im Abseits stehenden Jan Wolf, welcher sich auch clever nicht zum Ball orientierte und auch keinen Spieler behinderte, da er im „Niemandsland“ stand, so gestört, dass er fälschlicherweise auf Abseits entschied.

Ole Scholten
 



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