Berichte C1-Junioren

07.05.2013

Wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt

Mit einer eindrucksvollen Leistung hat sich die C1 im Kampf um den Klassenerhalt zurückgemeldet. Durch einen auch in der Höhe verdienten 6:1-Erfolg gegen den JFV Norden konnte man den Gegner sowie den JFV Leer überflügeln und steht derzeit auf einem Nichtabstiegsplatz.

Von Beginn an machten die Gastgeber Druck. Bereits in der sechsten Minute erzielte Stürmer Marvin Defayay das 1:0 per Kopfball nach einer Ecke. In der 13. Minute dann bereits das 2:0 durch einen 25-Meter-Linksschuss von Maurice Meijer de Azevedo, der von der Unterkante der Latte den Weg ins Tor fand. Auch danach war es ein Spiel auf ein Tor und folgerichtig erzielte Leon Gels in der 20. Minute das 3:0, als er den Ball aus acht Metern überlegt mit links am herauseilenden Torwart der Gäste ins Tor schob. Nur sechs Minuten später dann das 4:0 durch Marvin Defayay per Foulelfmeter, nachdem Sascha ter Veen im gegnerischen Strafraum durch ein klares Foul zu Fall kam. In den letzten Minuten ließen die Nordhorner dann die Zügel etwas schleifen und ermöglichten dem Gegner in der 32. Minute nach einem unnötigen Ballverlust den Anschlusstreffer zum 4:1-Pausenstand.

Die zweite Halbzeit wurde dann aber wieder durch die Grafschafter beherrscht. Es dauerte aber bis zur 52. Minute, ehe der eingewechselte Timm Averes-Neumann per Abstauber auf 5:1 erhöhte nachdem der Gästekeeper einen Schuss von Rinor Zogiani nur abklatschen konnte. Den Schlusspunkt zum 6:1-Endstand erzielte dann Rinor Zogiani selbst, nachdem Timm Averes-Neumann den Ball erobert hatte, dieser zu Marvin Defayay passte und der dann den Torschützen mustergültig bediente. Mit diesem Erfolg steht die höchstspielende Grafschafter C-Jugend-Mannschaft zum ersten Mal auf einem Platz, der voraussichtlich zum Klassenerhalt reicht.

Nur drei Tage später stand das Heimspiel gegen die Kickers aus Emden an. In einer hektischen Schlussphase verspielte die eine sicher geglaubte 3:1-Führung und musste sich am Ende gegen den Tabellenfünften mit einem 3:3-Unentschieden begnügen.

Der Gast aus Emden erwischte den besseren Start und hatte gleich in den ersten fünf Minuten zwei große Möglichkeiten in Führung zu gehen, ehe auch wir uns durch Sascha ter Veen (6.) und Timm Averes-Neumann (7.) gute Torchancen erarbeiteten In der zwölften Minute stand Mazlum Tasceviren goldrichtig und netzte den vom Emder Torwart abgewehrten Ball nach einem ter Veen-Schuss zum 1:0 ins Tor ein. Die Führung hielt jedoch nicht lange. Bereits keine 120 Sekunden später konnte der Gast nach einer Rechtsflanke per Kopf den Ausgleich markieren. Eine weitere Großchance bot sich dann in der 20. Minute Marvin Defayay, die der Schlussmann jedoch entschärfte. Mit einem direkt verwandelten Freistoß von der halblinken Seite erzielte Sascha ter Veen noch vor der Halbzeit (34.) die erneute Führung.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit versuchten die Ostfriesen mit aller Macht zum Ausgleich zu kommen. Dadurch ergaben sich für uns gute Kontermöglichkeiten. In der 45. Minute verfehlte Sascha ter Veen mit einem Schuss aus gut 16 Metern noch knapp das Ziel. Keine Minute später machte es Marvin Defayay besser und schob nach Pass in die Tiefe den Ball am Torwart vorbei ins Tor.

Der eingewechselte Justin Bara hätte dann in der 57. Minute alles klar machen können, nachdem er sich über halblinks durchgesetzt hatte, seinen Abschluss jedoch nur an den Pfosten setzte. Die Schlussphase wurde noch einmal richtig hektisch. Aus dem Nichts zeigte der Nordhorner Schiedsrichter plötzlich für Emden auf den Elfmeterpunkt. Ob ihm langweilig war oder ob er damit das Spiel noch einmal spannend machen wollte? Sowohl die Gäste als auch unser Team waren überrascht, denn ein Foulspiel lag nicht vor. Die Gäste verwandelten den Strafstoß (66.) zum 2:3 und konnten durch einen Aussetzer unserer nun völlig verunsicherten Defensive auch noch zu allem Überfluss den 3:3-Ausgleich (67.) markieren. In den Folgeminuten mussten wir dann auch noch froh sein, nicht noch einen Treffer hinnehmen zu müssen. Und alles nur wegen solch einer Fehlentscheidung…

Malte Naumann



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