Berichte D1-Junioren

24.09.2011

Fehlentscheidung kostet Punktgewinn

Die U13 hat am Samstag (24.9.) die erste Heimniederlage der Saison hinnehmen müssen. Nach einem ausgeglichenen Spiel gegen Vorwärts Nordhorn hieß es am Ende 0:1. Bitter: Der Schiedsrichter gab einen klaren Treffer des VfL Weiße Elf nicht.

Auf dem regennassen Boden am Ootmarsumer Weg waren beide Teams vom Anpfiff an hellwach. Bereits nach zwei Minuten hatten die Gäste die erste gute Chance, die Torhüter Steffen Deters allerdings zunichte machte. Keine 120 Sekunden später erzielte Justin Bara auf der Gegenseite das vermeintliche 1:0. Doch der Unparteiische verweigerte dem Treffer die Anerkennung, da er den Ball nicht hinter der Linie gesehen hatte. Ein Abwehrspieler hatte die Kugel fast einen Meter hinter der weißen Markierung geklärt, was nahezu jeder Zuschauer auf der rechten Spielfeldseite erkennen konnte.

Trotz der klaren Fehlentscheidung ließ der VfL Weiße Elf die Köpfe nicht hängen und hatte in der zehnten Minute seine nächste gute Möglichkeit. Christopher Hölscher zog aus kurzer Distanz ab, nachdem Kay Röller ihm den Ball maßgenau serviert hatte. Die Kugel zischte letztlich aber knapp am Tor vorbei. Fast im direkten Gegenzug traf der SV Vorwärts in die Maschen. Nach einer feinen Einzelleistung hieß es 1:0 (12.). Die konterstarken Gäste blieben auch in den Folgeminuten gefährlich, die nächste gute Chance aber hatte die U13. Justin Bara scheiterte allerdings am aufmerksamen Schlussmann (21.).

Die zweite Halbzeit begann, wie die erste geendet hatte. Beide Mannschaften zeigten ein ansehnliches Spiel, ließen aber zunächst den finalen Pass vermissen. Erst in der 42. Minute brandete wieder Torgefahr auf, als Christopher Hölscher den Ball nach einem Bara-Freistoß nur knapp neben das Tor setzte. Vier Minuten später hatte Vorwärts das 2:0 auf dem Fuß, scheiterte dann aber erneut am aufmerksamen Steffen Deters. Diese Möglichkeit sollte die letzte nennenswerte der Partie bleiben. Alles in allem wäre ein Remis gerecht – und auch möglich – gewesen.

Hendrik Hohenberger



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