Berichte JSG Nordhorn A1

19.09.2014

10 Schwache Minuten besiegeln Niederlage

Am 13.09.2014 traf unsere JSG Nordhorn A1 im Landesligaduell auf den Aufsteiger VfL Oythe. Nach dem Pokal-Aus wollte unser Team im Heimspiel alles daran setzen die 3 Punkte in Nordhorn zu halten. Beide Teams versuchten in der Anfangsphase Kontrolle über das Spiel zu gewinnen, neutralisierten sich dann aber häufig.

In der 15. Minute setzte sich Dani Dirksen in einer beherzten Einzelaktion sehr gut durch und wurde im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht, zum Erstaunen der Zuschauer und beiden Trainerteams, blieb der Pfiff allerdings aus.

Von der 17. -27. Minute zeigte unser Gegner warum er in die Landeliga aufgestiegen ist, durch einen Abwehrfehler, Distanzschuss und feiner Kombination schraubte man dass Ergebnis auf 0-3 hoch. Unser Team hatte in dieser Phase eine Schockstarre und war nicht in der Lage sich zu wehren.

Die JSG versuchte danach immer wieder Zugriff aufs Spiel zu bekommen und wurde langsam stärker. Als dann Dani Dirksen in der 38. Minute nach Pass von Marco Löffler zum 1:3 verkürzte begann ein hitziges und dynamisches Fußballspiel.

Nach der Pausenansprache setzte dass Team alles daran die Partie zu drehen. Leider nutzten wir unsere guten Möglichkeiten nicht aus und der „kleinste Spieler“ auf dem Fußballplatz köpfte zum 1-4 nach einem Freistoß ein. Wer meinte, dass unsere Mannschaft nun aufgeben würde, lag völlig verkehrt, allein Stürmer Christian Kramer hatte 3 hochkarätige Chancen auf dem Fuß, leider an diesem Tag ohne Erfolg.

Die Partie wurde von beiden Seiten immer intensiver und hitziger geführt, so dass Trainer Minich sogar des Feldes verwiesen wurde. Nach einer Ecke verkürzte Abwehrhüne Raphael Lammers auf 2-4.

Der sehr junge Schiedsrichter ist an diesem Tag leider mit der Intensität des Spiels nicht zurückgekommen und beide Teams nutzen dieses mit diversen Aktionen leider aus. Unrühmlicher Höhepunkt war die Rote Karte für Mathias Böhm der am  Mittelkreis übel gefoult wurde und nach eigenen Protesten zum duschen geschickt worden ist.

Fazit: Das 2:4 klingt sehr deutlich, aber wer den Spielverlauf gesehen hat, hat erkannt, dass dieses Spiel auf Augenhöhe geführt worden ist und mehr für unserTeam drin gewesen wäre. Die Moral der Mannschaft ist völlig in Takt und der Wille ist immer zu sehen. Allerdings muss dass Team lernen, als Einheit kompromissloser gegen den Ball zu arbeiten und danach zielstrebiger nach vorne zu spielen. Wir sind optimistisch gestimmt, dass uns dieses in Delmenhorst am 19. September gelingen wird.

Christian Knüver



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