Berichte JSG Nordhorn A1

19.03.2012

Verdienter Sieg nach Steigerung in zweiter Hälfte

Im Heimspiel gegen den Tabellennachbarn TuS Gildehaus konnte die A1 am Samstag (17.3.) einen 4:2-Sieg einfahren. Vor dem Duell trennte beide Mannschaften nur ein einziger Punkt voneinander.

Die A1 musste verletzungsbedingt auf Niklas Buscher sowie arbeitsbedingt auf Marcel Böhm verzichten, wurde aber durch Marko Papenbrock aus der B1 unterstützt. Somit standen gegen die Obergrafschafter, die man im Hinspiel mit 6:4 hatte bezwingen können, insgesamt 14 Akteure zur Verfügung.

Das Spiel begann sehr schleppend, beide Mannschaften tasteten sich erst einmal ab. Der TuS Gildehaus bekam in der achten Minute etwa 22 Meter vor dem Tor einen Freistoß zugesprochen. Der Ball war absolut haltbar, jedoch versprang er beim Aufkommen und Torwart Rene Löffler sah dabei nicht gut aus. Vom Rückstand immer noch nicht wachgerüttelt bekam die A1 vier Minuten später den zweiten Schuss vor den Bug. Ein Angriff der Gildehauser Angriff wurde von der Abwehr nicht resolut genug geklärt, sodass der Ball wieder im Tor einschlug.

Nun musste man einem Zwei-Tore-Rückstand hinterherlaufen und versuchte in den nächsten Minuten, erst einmal Ordnung im Spielaufbau zu finden. Ab der 20. Minute kam der VfL Weiße Elf dann auch öfter in die Nähe des Strafraums, konnte aber noch keine größere Chance verbuchen. In der 29. Minute profitierte man dann von einem unnötigen Foulspiel der Gildehauser im eigenen Strafraum, als Sebastian Creemer einem Ball super nachsetzte und sich das unnötige Foulspiel erarbeitete, was zum Elfmeter führte. Diesen verwandelte Pascal Weis souverän.

Bis zur Halbzeit erarbeitete sich die A1 noch einige Chancen, von denen Maik Eilers, der ein sehr engagiertes Spiel machte, noch die beste vergab. Er schoss aus etwa zwölf Metern knapp am Tor vorbei. So ging es mit 1:2 in die Halbzeit. Kurz vor Ende der ersten Hälfte musste der VfL Weiße Elf notgedrungen wechseln, als Mikael Özdemir nach wiederholtem Foulspiel eine 5-Minuten-Strafe bekam. Nach Ablauf der Strafe nahm B-Jugendspieler Marko Papenbrock den Platz im defensiven Mittelfeld ein.

In der Pause wurden die unnötigen Fehler erläutert und die Marschrichtung für die zweite Halbzeit gegeben, die nur heißen konnte: So schnell wie möglich den Anschlusstreffer zu erzielen, um die Chance auf drei Punkte zu wahren. Bei Wiederanpfiff wurden Ibrahim Wazne und Kai Voigt eingewechselt, die Aufstellung insgesamt wurde nun wesentlich offensiver ausgerichtet.

Es dauerte nicht lange, bis das gesteckte Ziel umgesetzt wurde. In der 51. Minute kombinierte die A1 prima durchs Mittelfeld, der Ball kam zu Pascal Weis und dieser schoss trocken unten rechts zum 2:2-Ausgleich ein. Von nun an bestimmte man den Spielverlauf und erarbeitete sich weitere Chancen. Nach einem Freistoß landete der Abpraller bei Sven Vennegerts, der in der zweiten Hälfte offensiv für viel Bewegung und Raumgewinnsorgte. Er schoss zur vermeintlichen Führung ein, jedoch entschied der gute Schiedsrichter Lukas Benen auf Abseits. Nach dem Motto: Nicht lange fackeln, sondern nachlegen, spielte die A1 weiter nach vorne und kam nach einem Linksschuss von Marko Papenbrock zur mittlerweile verdienten 3:2-Führung (59.)

Von da an bestimmte der VfL Weiße Elf das Spiel und kam zu weiteren Topchancen durch Pascal Weis, Maik Eilers und Sven Vennegerts. Zweimal konnte der Gegner auf der Linie klären und einmal strich der Ball äußerst knapp am Tor vorbei. Es fehlte das vierte und entscheidende Tor, um den Deckel auf dieses Spiel zu machen. Vom Gegner kam nicht mehr viel, außer einigen hohen Bällen
Fiel dem TuS nichts mehr ein. Es dauerte bis zur 85. Minute, ehe Treffer Nummer vier fiel. Ein Steilpass in den gegnerischen Strafraum wurde von Sebastian Creemer noch erlaufen, er legte sich den Ball sehenswert zurück und dann zurecht und erzielte so aus kurzer Distanz den 4:2-Endstand.

Damit war das Spiel entschieden und Platz vier gefestigt. Am Samstag (24.3.) muss die A1 im Auswärtsspiel bei der Spielgemeinschaft Lorup/Rasfeld/Vrees antreten versuchen, den knappen 1:0-Hinspielsieg zu bestätigen. Leider wird in diesem sowie in den nächsten Spielen Sven Vennegerts fehlen, der sich im Verlauf der zweiten Halbzeit einen Innenbandteilriss im Sprunggelenk zuzog und erst einmal pausieren muss.

Ole Scholten
 



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