Berichte Vorstand

17.03.2013

Schöppingen gewinnt Integrations Cup

Freude pur beim St. Antonius Haus aus Schöppingen.

Im Anschluss an die Siegerehrung flossen Tränen der Freude beim Gewinner des vom VfL Weiße Elf ausgerichteten Integrations Cups. Bei der elften Auflage des Fußballturniers für Menschen mit Behinderung konnte sich am Samstag (16.3.) das St. Antonius Haus aus Schöppingen über tosenden Beifall der anderen 19 teilnehmenden Mannschaften freuen.

Als Krönung gab es zudem einen großen Wanderpokal. Die Münsterländer waren zwar sportlich nicht das erfolgreichste Team des Tages, dafür aber setzte der Turniersieger den Begriff „Integration“ sowie das Motto „Fußball verbindet“ am besten um.

Die Auftritte aller teilnehmenden Mannschaften im Euregium und der Kreissporthalle hatte eine mehrköpfige Jury unabhängig voneinander bewertet, um am Ende des Tages einen Sieger zu küren. „Anhand unterschiedlicher Kriterien, wie beispielsweise der Einbindung aller Teammitglieder, dem Umgang miteinander auf und neben dem Platz oder dem Zusammenspiel zwischen Fußballern mit und ohne Behinderung, wurde der Gewinner des Integrations-Cups am Ende festgelegt“, erklärt Turnierleiter Thomas Hilberink. „Es mag zwar etwas ungewöhnlich klingen, aber bei unserem Turnier stehen die Ergebnisse nicht im Vordergrund. Das St. Antonius Haus hat unserer Meinung nach den Sinn des Integrations Cups am besten verstanden.“

Dennoch wurde auch ein sportlicher Sieger gekürt. In einem spannenden und fußballerisch hochklassigen Endspiel setzte sich Westfalenfleiß Münster knapp mit 1:0 gegen die Caritas Emstor Werkstätten aus Rheine durch. Rang drei belegten die Assen Boys aus den Niederlanden. Die Lebenshilfe Nordhorn war unter der Leitung von Rainer Kötting mit drei Mannschaften am Start, die allesamt vordere Plätze belegen konnten. Der Turniermodus sah vor, dass pro Team maximal zwei nicht-behinderte Kicker auflaufen durften, diese sollten allerdings keine Tore erzielen.

Das traditionellen Neunmeter-Schießen, bei dem Mittelfeldspieler Oliver Winter vom Bezirksligisten ASC Grün-Weiß 49 das Tor hütete, entschied Maikel Wirtz aus Gronau für sich. Auch er erntete tosenden Beifall der zahlreichen Zuschauer im Euregium. Gleiches galt für die B2-Junioren des VfL Weiße Elf. Die Nachwuchsfußballer vom Ootmarsumer Weg hatten wieder die Patenschaften der einzelnen Einrichtungen übernommen.

„Die Jungs haben einen Riesenjob gemacht“, lobt Thomas Hilberink. „Das gilt aber auch für alle anderen Beteiligten. Wir sind ein eingespieltes Team, das viel Spaß bei der Organisation und Durchführung des Integrations Cups hat.“ Deshalb werde das Turnier auch im kommenden Jahr ausgespielt. Ein Dank gelte auch einmal mehr den Schiedsrichtern des NFV-Kreises Grafschaft Bentheim. Traditionell verzichteten die Unparteiischen auf ihre Spesen.

Hendrik Hohenberger



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