Berichte Vorstand

13.03.2013

Integrations-Cup im Euregium

Integrations-Cup-Sieger 2012: Das "Team Mittendrin" aus Lingen.

Der VfL Weiße Elf richtet am Samstag (16.3.) zum bereits elften Mal unter Federführung von Thomas und Gitta Hilberink den Integrations-Cup für Menschen mit Behinderung aus.

An der elften Auflage des weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Fußballturniers, das im Euregium und der Kreissporthalle 2 ausgetragen wird, nehmen 20 Mannschaften aus insgesamt 13 Einrichtungen aus Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden teil.

Die Nordhorner Lebenshilfe schickt unter der Leitung von Reiner Kötting drei Mannschaften ins Rennen. Beginn des rund siebenstündigen Fußballfestes ist um 10 Uhr. Der Eintritt ist wie immer frei. Für das leibliche Wohl wird zu familienfreundlichen Preisen gesorgt sein.

Das Motto des Tages lautet wie in den vergangenen Jahren auch „Fußball verbindet“. Titelverteidiger beim Integrations-Cup ist das ‚Team Mittendrin’ aus Lingen. „Diese Mannschaft hat das Wort Integration im vergangenen Jahr am besten verstanden und durfte sich am Ende deshalb über den größten Pokal des Tages freuen“, sagt Thomas Hilberink. Denn der Sieger des Integrations-Cups ist nicht automatisch die erfolgreichste Mannschaft des Tages. „Integration steht im Vordergrund, nicht die Ergebnisse“, erklärt der Turnierleiter. Sportlich am besten schnitten zuletzt die Alexianer aus Münster ab.
 

vfl-weisse-elf.de hat mit Thomas Hilberink über den Integrations-Cup gesprochen.  Der Turnierleiter über …

… den Turniertag: Wir sind eine gute Gemeinschaft, die den Integrations-Cup seit der ersten Auflage mit großem Engagement und Spaß durchführt. Es helfen sogar Personen, die gar nicht mehr in Nordhorn wohnen, aber trotzdem ihren Beitrag zum Gelingen der Veranstaltung beitragen möchten. Die Organisation für die elfte Auflage hat bereits vor zwölf Monaten begonnen, als wir bei Bodo Werner vom Landkreis die Hallen angefragt haben. Das lief wie immer problemlos. Dadurch, dass wir uns in allen Prozessen auf ein eingespieltes Team verlassen können, macht die Planung trotz der vielen organisatorischen Aufgaben sehr viel Spaß.

… die Rolle der Jugendlichen des VfL Weiße Elf: Jeder Spieler aus der B2-Jugendmannschaft steht einer der teilnehmenden Einrichtungen als Pate zur Seite und übernimmt die Rolle des Team-Betreuers. Das hat bisher stets super geklappt. In der vergangenen Woche hat sich die Mannschaft mit den beiden Trainern Heiko Walterbach und Ralf Smoor extra zusammengesetzt, um noch einmal über Integration von Menschen mit Behinderung zu sprechen.

… den Modus: Insgesamt gehen 20 Mannschaften an den Start. Gewinner des Integrations-Cups ist am Ende die Einrichtung, die den Begriff ‚Integration“ und das Motto „Fußball verbindet“ am besten umsetzt. Eine mehrköpfige Jury bewertet dafür unabhängig voneinander die Auftritte der einzelnen Teams anhand verschiedener Kriterien. Die Integration soll bei dem Turnier im Vordergrund stehen, nicht die sportlichen Ergebnisse. Der Gewinner des Endspiels kann sich bei der Siegerehrung ebenfalls über einen Pokal freuen, allerdings wird diese Trophäe kleiner als der Integrations-Cup ausfallen. So wollen wir noch einmal untermauern, worum es an dem Tag wirklich geht.

… die Sportler der Lebenshilfe Nordhorn: Sie fiebern dem Turnier bereits seit vielen Wochen entgegen. Für die Nordhorner Fußballerinnen und Fußballer mit Behinderung soll es wieder einer der Höhepunkte des Jahres werden. Die Lebenshilfe wird übrigens auch in diesem Jahr einen Scheck von uns erhalten. Traditionell spenden wir die Erlöse des Integrations-Cups für sportliche Projekte.

Hendrik Hohenberger



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