Berichte Vorstand

26.03.2012

‚Team Mittendrin’ gewinnt

Das 'Team Mittendrin' freut sich gemeinsam mit den Turnierleitern über den Wanderpokal.

Das Motto „Fußball verbindet!“ hatte am Samstag (24.3) im Euregium und der Kreissporthalle eindrucksvoll Wort gehalten. Die zehnte Auflage des vom VfL Weiße Elf ausgerichteten Integrations-Cups für Menschen mit Behinderung sorgte für viel Begeisterung auf dem Parkett und den Rängen.

Vor allem die B2-Junioren des Vereins vom Ootmarsumer Weg, die als Betreuer der insgesamt 18 teilnehmenden Teams eine ganz besondere Aufgabe hatten, waren mit sehr viel Engagement bei der Sache. „Es war ein rundum gelungener Tag“, sagt Turnierleiter Thomas Hilberink, der im Vorfeld der Veranstaltung eine kleine, aber feine Veränderung im Modus vorgenommen hatte. Mit dem größten Pokal wurde nicht der Sieger des Endspiels ausgezeichnet, sondern die Mannschaft, die den Begriff ‚Integration’ während der Turniers am besten umgesetzt hatte.

„Um einen Gewinner zu küren, hat eine mehrköpfige Jury alle Spiele unabhängig voneinander beobachtet und anschließend bewertet“, erklärt Hilberink. Anhand unterschiedlicher Kriterien, wie beispielsweise der Einbindung aller Teammitglieder, dem Umgang miteinander auf dem Platz oder das Zusammenspiel zwischen Fußballern mit und ohne Behinderung, wurde der Gewinner des Integrations-Cups am Ende festgelegt. Die Wahl der Jury um Gerhard kleine Lögte, Albert Hagelskamp, Frank Westerink, Heiko Walterbach und Hendrik Hohenberger fiel auf das ‚Team Mittendrin’ aus Lingen. „Diese Mannschaft hat den Sinn des Integrations-Cups eindeutig verstanden und am besten umgesetzt“, lobt Hilberink und erklärt, dass die sportlichen Ergebnisse bei dem Turnier nicht im Vordergrund stehen sollten.

Dennoch wurde auch ein sportlicher Sieger gekürt. Nach einem spannenden Endspiel, das erst im Siebenmeterschießen eine Entscheidung brachte, sicherten sich die Alexianer aus Münster gegen den niederländischen Vertreter Gaia Zorgdiensten den Siegerpokal, der kleiner als der Wanderpokal für das ‚Team Mittendrin’ ausfiel. Die Lebenshilfe Nordhorn war unter der Leitung von Erhard Kalverkamp und Rainer Kötting, die am Sonnabend ebenso wie das Turnier ihr zehnjähriges Jubiläum feierten, mit zwei Mannschaften am Start. Eines der Teams belegte am Ende im sportlichen Ranking Platz sechs.

Für Abwechslung während der Turnierspiele sorgten ein Auftritt der Lebenshilfe-Band Tabuwta sowie ein großes Penaltyschießen mit Torhüter Konstantin Wolf. Nach zahlreichen Schüssen konnte sich Bertwin Kok von den Asser Boys über den Titel in diesem Wettbewerb freuen. Bei der Siegerehrung und der Verabschiedung aller Teams dankten Hilberink sowie Timo Nykamp, Ralf Smoor, Manfred Schneiders und Jonas Hilberink, die den Turnierleiter während des gesamten Tages tatkräftig unterstützt hatten, den zahlreichen Helfern und Förderern der außergewöhnlichen Integrations-Veranstaltung.

Zudem lobte Hilberink die Unparteiischen, die einmal mehr auf ihre Spesen verzichtet hatten. Für Schiedsrichter Hansi Dues war es ein ganz besonderes Turnier, er war zum zehnten Mal hintereinander beim Integrations-Cup an der Pfeife. Die nächste Auflage ist bereits in Planung, am 16. März 2013 soll es zum elften Mal heißen: „Fußball verbindet!“

Hendrik Hohenberger
 



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