Als einzige Vertreterin des VfL ging Malea Brunhöver bei den NISLandesmeisterschaften der Jugend U17/U19 an den Start und zeigte dabei eine überzeugende Leistung in einem stark besetzten Teilnehmerfeld.

Im Mädcheneinzel U17 erwischte Malea mit Zhengyan Fan (VfL Grasdorf) direkt eineanspruchsvolle Gegnerin. In einer hochklassigen und äußerst ausgeglichenen Begegnung musste sie sich nach großem Kampf denkbar knapp mit 19:21 und 20:22 geschlagen geben. Beide Sätze wurden erst in der Verlängerung entschieden, sodass das frühe Ausscheiden besonders unglücklich war.

Noch knapper verlief das Turnier im Mixed U17. Gemeinsam mit ihrem MixedPartner Oskar Pokorny (VfL Stade) traf Malea in der ersten Runde auf ein Duo vom TuS Brietlingen. Nach einem spannenden Dreisatzmatch unterlagen die beiden knapp mit 18:21, 21:13 und 19:21. Ein Spiel auf Augenhöhe, das erst in den entscheidenden Ballwechseln des dritten Satzes entschieden wurde.

Auch im Mädchendoppel U17 sorgte Malea für weitere spannende Momente.

Gemeinsam mit Lioba Rüther (TuS Brietlingen) startete sie erfolgreich ins Turnier und setzte sich zum Auftakt souverän gegen das Doppel des VfL Hameln mit 21:19 und 21:9 durch.

Malea Brunhöver, einzige Starterin des VFL Weiße Elf Nordhorn bei der Landesmeisterschaft U17-U19Im Halbfinale trafen die beiden auf die an Position zwei gesetzten Katharina Ernst und Merit Grethe. In einer hochklassigen und überaus spannenden Begegnung entwickelte sich ein echter Badminton-Krimi. Nach gewonnenem ersten Satz kämpften sich die Gegnerinnen zurück und erzwangen einen Entscheidungssatz.

Dort lieferten sich beide Doppel einen offenen Schlagabtausch, der erst in der Verlängerung entschieden wurde. Mit 21:18, 18:21 und 23:25 mussten sich Malea und Lioba schließlich denkbar knapp geschlagen geben.

Auch im Spiel um Platz drei zeigten die beiden nochmals eine starke Leistung. Erneut ging die Partie über drei Sätze, doch trotz großem Kampfgeist reichte es diesmal ebenfalls nicht zum Sieg.

So blieb am Ende zwar die Medaille außer Reichweite, die gezeigten Leistungen unterstrichen jedoch eindrucksvoll das Potenzial des jungen Doppels.

Aber auch wenn die Ergebnisse bei diesem Turnier nicht so ausgefallen sind wie erhofft, kann Malea stolz auf die gezeigte Leistung sein.